So hält man sich zu Hause fit

2. November 2016

Jeden Tag begeben sich unzählige Menschen in Deutschland in ein Fitnessstudio, um nebeneinander zu schwitzen und sich fit zu halten. Viele können diesem Trend aber nichts abgewinnen und trainieren lieber alleine. Das spart zudem langfristig gesehen Geld.

Doch welche Möglichkeiten gibt es, zu Hause zu trainieren?

Mit Geräten optimal trainieren

Wer zu Hause trainieren möchte, kann dies leicht mit einer ganzen Auswahl an Geräten tun. Diese gleichen oft den Geräten, die es auch in Fitnessstudios gibt. Grundsätzlich kosten die Heimtrainer zwar mehr Geld, verursachen aber keine laufenden Kosten und können sich dadurch auch finanziell rechnen. Die klassischen Geräte werden im Folgenden etwas genauer vorgestellt:

Fahrräder

Foto: © Kzenon

Foto: © Kzenon

Die Fahrräder sind die Klassiker der Heimtrainer. Fahrradfahren gehört nämlich zu den gesündesten Ausdauersportarten überhaupt. Es schont die Gelenke, fördert die Fitness und fordert Herz- und Kreislaufsystem. Fahrräder für zu Hause gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Auf online-fitness-coaching.com beispielsweise finden Sie einen umfangreichen Test von Fahrrädern.

Laufbänder

Wer lieber joggt, sollte sich für ein Laufband entscheiden. Für ein besonders effektives Training sollte sich der Sportler ein Gerät anschaffen, welches über verschiedene Trainingsprogramme verfügt. So kann man sich auf verschiedene Trainingseffekte wie beispielsweise Ausdauertraining oder Fettverbrennung spezialisieren.

Crosstrainer

Wer mit einem Gerät gleich mehrere Körperpartien trainiere möchte, sollte sich für den Kauf eines Crosstrainers entscheiden. Bei diesem werden nicht nur die Beine, sondern auch die Arme intensiv trainiert. Je nachdem, welches Körperteil man mehr trainieren möchte, arbeitet man mehr aus dem Armen oder aus den Beinen heraus.

Rudergerät

Ebenfalls für ein Ganzkörpertraining geeignet sind Rudergeräte. Besonders die Arme und der Oberkörper werden hier trainiert. Stößt man sich jedoch gleichzeitig mit den Beinen ab, kommen auch diese nicht zu kurz.

Krafttraining für zu Hause

Auch das Krafttraining kann problemlos von zu Hause aus gestaltet werden. Hier gibt es zum einen die Möglichkeit, mit dem eigenen Körper zu trainieren. Dafür gibt es eine Vielzahl von Übungen wie beispielsweise
•    Liegestütze
•    Sit-ups
•    Klimmzüge
•    Kniebeuge
Wer zu Hause wirklich effektives Krafttraining betreiben möchte, kommt an der Anschaffung von Hanteln jedoch nicht vorbei. Ein Kurzhantelset ist dabei unerlässlich. Mit diesen lassen sich viele verschiedene Übungen durchführen und somit immer neue Muskelgruppen trainieren. Besonders für das Bizeps- und Trizepstraining sind sie gut geeignet. Auch eine Langhantel oder eine SZ-Stange ist für ein effektives Krafttraining wichtig. Damit lassen sich Übungen wie Bankdrücken, Kniebeugen oder Kreuzheben durchführen.

Yoga – Training und Entspannung

Foto: © photocrew

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Yoga hat in den letzten Jahren einen erheblichen Aufschwung erfahren. Dennoch unterschätzen auch heute noch viele Menschen diese Kombination aus Fitness- und Krafttraining. Um die Übungen jedoch wirklich zu beherrschen, muss man jedoch einige Übungsstunden absolvieren. Ab dann ist Yoga aber sehr effektiv. Durch immer neuere Yogaübungen, können der Schwierigkeitsgrad und damit die Effektivität der Figuren stetig steigern. Und wer Yoga einmal versucht hat, merkt schnell, dass man dabei ganz schön ins Schwitzen kommt.

Bewegungsmangel im Alltag vermeiden

5. Oktober 2016
Bewegungsmangel im Alltag

©maxriesgo/ Shutterstock

Die Bequemlichkeit ist das Problem der modernen Gesellschaft. Durch technische Errungenschaften ist es möglich, kurze wie lange Strecken in einem Bruchteil der Zeit zurückzulegen. Während der Gang in den Supermarkt zunächst durch die Fahrt mit dem Auto ersetzt wurde, ist es nun durch das Internet möglich, Lebensmittel mit nur einem Knopfdruck vom Sessel aus zu bestellen, ohne auch nur das Haus verlassen zu müssen. Diese Bequemlichkeit macht den Bewegungsmangel erst möglich und das, obwohl der menschliche Körper nicht für dauerhaftes Sitzen konzipiert ist. In der Steinzeit wurden täglich zur Versorgung des Stammes bis zu 30km zurückgelegt. Heute wird selbst der Gang zum Briefkasten mit technischen Mitteln vereinfacht. Dabei wird in den meisten Fällen vergessen, welche Folgen und Gefahren dieses Handeln mit sich bringt.

Folgeerscheinungen mangelnder Bewegung

Bewegung ist der Antrieb für beinahe alle Bereiche des menschlichen Körpers. Kopfschmerzen und Verspannungen sind dabei nur die geringsten Übel, wenn auf körperliche Betätigung verzichtet wird. Viel besorgniserregender aber sind die Leiden, die im schlimmsten Fall auch chronisch werden können:

  • Schwächung des HKS und daraus resultierender Bluthochdruck
    Das Herz-Kreislauf-System wird geschwächt und daraus resultiert Bluthochdruck. Mittlerweile eine unterschätze Volkskrankheit, kann sie dennoch zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen.
  • Chronische Verstopfung
    Bequemlichkeit erhöht die Gefahr von Verstopfung, da Bewegung den Verdauungstrakt fördert.
  • Wasser- oder Fettablagerungen in den Beinen oder Armen, die nicht nur die Bewegungen einschränken, sondern auch zu unbeabsichtigter Fettleibigkeit beitragen.
  • Geistige Beeinträchtigungen
  • Depressionen oder Alzheimer sind die häufigsten psychischen Erkrankungen, die der Mangel an Bewegung auslösen kann.

Gezielt dem Bewegungsmangel entgegen wirken

Um den genannten Erkrankungen entgegen zu wirken, ist nicht unbedingt Hochleistungssport nötig. Es können gezielt auch kleine Tätigkeiten im Alltag integriert werden, die das Wohlbefinden massiv steigern können.
Wie viele Schritte im Laufe des Tages getätigt werden und wie die Bewegung im Alltag noch gesteigert werden kann, kann in diesem Test von Vamos herausgefunden werden.
Der Test zeigt an, wie kleinere sportliche Tätigkeiten über den Tag verteilt unbewusst dem Körper zu einem besseren Zustand verhelfen.

Diese können sein:

  • Ein paar Streckübungen direkt nach dem Aufstehen
  • Ein kleiner Verdauungsspaziergang nach dem Abendessen
  • Direkte Kommunikation mit den Kollegen im Büro statt E-Mail-Verkehr
  • Telefonieren im Stehen und nicht im Sitzen

Es sind die kleinen Dinge, die das Wohlbefinden steigern können. Dafür bedarf es weder ein Studio, teure Geräte oder einen enormen Zeitaufwand. Sie sind leicht nebenbei zu tätigen.

Weshalb eine frühzeitige Zahnschmerz-Behandlung so wichtig ist

16. September 2016

Zahnschmerzen gehören zu den unangenehmsten Schmerzen überhaupt. Zugleich haben viele Menschen Arzt vor einem Besuch beim Zahnarzt. Trotzdem ist es äußerst ratsam, bei vorhandenen Zahnschmerzen diese so schnell wie möglich behandeln zu lassen.

Frau mit Zahnschmerzen

© anetlanda / fotolia

Zahnschmerzen können vielfältige Ursachen haben

Zu den häufigsten Ursachen gehören Parodontose und Karies. Bei einer Parodontose liegt eine Zahnfleischentzündung vor. Diese geht mit Zahnfleischbluten einher und hat zur Folge, dass in kurzer Zeit die Zahnhälse frei liegen, womit jene besonders anfällig für Karies sind. Somit deuten Zahnschmerzen fast immer auf eine dringend behandlungsbedürftige Erkrankung hin. Werden Zahnprobleme nicht rechtzeitig behandelt, so steigen nicht nur die entsprechenden Zahnschmerzen, sondern es steigt ebenfalls das Risiko ernsthafter Folgeerkrankungen. So können über eine Zahnerkrankung eingedrungene Bakterien in die Blutbahn gelangen in manchen Fällen zu einer Herzklappenentzündung führen. Des Weiteren steigt bei chronischen Entzündungsherden das Risiko für Gefäßerkrankungen.

 

 

Zahnschmerzen sollten frühzeitig behandelt werden

Aus diesen Gründen solle bei akuten Zahnschmerzen stets möglichst schnell ein Zahnarzt aufgesucht werden. Bei dem Vorhandensein von starken Schmerzen wird man immer bevorzugt vom Zahnarzt behandelt. Man sollte selbst dann einen Zahnarzt aufsuchen, wenn die Zahnschmerzen in der Zwischenzeit nachgelassen haben. Der Zahnarzt sollte dringend aufgesucht werden, wenn trotz einer guten und gründlichen Mundpflege anhaltende Zahnschmerzen bestehen oder bei Zahnschmerzen, welche plötzlich nachts auftauchen oder immer schlimmer werden. Das Gleiche gilt bei Zahnbeschwerden in Verbindung mit einer Schwellung des Zahnfleisches, Schwellungen im Mundraum oder im Gesicht, bei häufig blutendem und gerötetem Zahnfleisch sowie bei Zahnschmerzen beim Kauen.

Was tun, wenn Angst vorm Zahnarztbesuch besteht?

Viele Menschen haben Angst vorm Zahnarztbesuch. Verschiedenen Studien zufolge sind 60 bis 80 Prozent der Deutschen von dieser Angst betroffen. Nach Expertenmeinung leiden sogar rund fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer richtigen Dentalphobie – einer panischen Angst vorm Zahnarztbesuch. Aus diesem Grunde gibt es mittlerweile Zahnärzte , die spezielle Behandlungsmethoden für Patienten mit großer Angst vor einer Zahnbehandlung anbieten. Zu diesen Methoden zählen eine leichte Sedierung, die den Patienten während der Behandlung in eine Art von Dämmerschlaf versetzt wird oder eine Vollnarkose bei längerfristigen Eingriffen. Bei beiden Methoden kann der Patient schon nach einer kurzen Überwachungszeit die Praxis in Begleitung wieder verlassen.

 

Stark bis ins Alter – Krafttraining für Senioren

14. Juni 2016

Mehr als 650 Muskeln stabilisieren den Körper und sorgen für Beweglichkeit. Die Muskulatur sorgt nicht nur für einen straffen Körper, sondern sie hält gleichzeitig den Stoffwechsel im Gleichgewicht und regelt darüber hinaus den Energieumsatz des Organismus. Um bis ins hohe Alter in Form zu bleiben, ist es deshalb wichtig, die Muskelkraft zu trainieren. Besonders ab der zweiten Lebenshälfte kann ein regelmäßiges Krafttraining Muskelabbau und damit verbundenen Mobilitätsverlust und ein erhöhtes Sturzrisiko vorbeugen.

Wegen der umfassenden Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel und die Körperfunktionen wirken die Muskeln wie ein natürlicher Jungbrunnen. Krafttraining führt zu Leistungssteigerung führen, selbst bei einer alternden Muskulatur. Kraftübungen und sogar Belastungen von 80 bis 90 Prozent der Maximalkraft tragen bei älteren genauso wie bei jüngeren Menschen zu einem Muskelzuwachs bei. Wer noch bis ins hohe Alter Hanteln stemmt, profitiert langfristig von einer verbesserten Lebensqualität und Selbständigkeit.

Zusammenspiel von Muskelstärke und Alter

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ab Mitte 20 die Muskulatur des Skeletts bereits an Masse verliert. Ab dem 30. bis zum 45. Lebensjahr schwindet die Kraft kontinuierlich um circa 5 Prozent pro Jahrzehnt, danach lässt die Kraft weiter um etwa 10 Prozent nach. Bis zum 80. Lebensjahr geht rund 50 Prozent an Masse der Skelettmuskulatur bei geringer sportlicher Aktivität verloren. Wer rechtzeitig ins Krafttraining einsteigt, schafft es selbst im Alter von 70 Jahren noch mehr als 65 Prozent der ursprünglichen muskulären Leistungsfähigkeit zu behalten. Bei Untrainierten im gleichen Alter liegt dieselbe nur noch bei rund 40 Prozent. Fortgeschrittener Muskelabbau kann, wie Beobachtungen zeigen, bei Betroffenen im höheren Alter dazu führen, dass sie sich zum Beispiel schwerer von Operationen oder Verletzungen erholen.

Gezieltes Training für ältere Menschen

Dem schnellen Muskelabbau im Alter kann man entgegenwirken, indem man schon mit 25 Jahren mit Kraftsport loslegt, also zu dem Zeitpunkt, wo bei Männern und Frauen die Muskeln zu erschlaffen beginnen. Wird erst viel später mit dem Kraftsport begonnen, können durch gezieltes Muskeltraining die typischen „Problemzonen“ im Alter gestärkt werden. Welche Muskelgruppen in den Fokus des Krafttrainings rücken sollten, um im Alter fit zu bleiben, wird in diesem Artikel erläutert. Gerade ab der Altersgruppe Ü-60 kommt es allgemein auf die Kombination von Kraft und Koordination an, etwa in Form von klassischem Krafttraining mit Gleichgewichtsübungen. Positiver Nebeneffekt: Mit dem Mehr an Muskelmasse verbessern sich auch Ausdauer und Knochenfestigkeit.

Ärztliche Untersuchung gibt Hinweis auf allgemeine Fitness

Wie sich das Training gestaltet, entscheidet neben der individuellen Zielsetzung vor allem der bisherige sportliche Lebenslauf und der aktuelle Leistungs- und Gesundheitszustand. Über eine internistische und orthopädische Eingangsuntersuchung findet man am besten heraus, welche Sportarten mit 50+ optimal sind. Speziell den Zustand der Muskeln kann man über eine Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ermitteln lassen. Ratsam ist es, ab 40 Jahren einen gründlichen Check durchführen zu lassen. Bei den Untersuchungen geht es in erster Linie darum, die Herzbelastung zu testen, da bei einem schwachen Herz einige stark fordernde sportliche Betätigungen ausgeschlossen sind. Grundsätzlich sind aber Kraftübungen auch wichtig, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.


Bildquelle: Flickr AIMG_JPG_0121d marcsiegert CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Das Auge isst mit

27. Mai 2016

Das altbekannte Sprichwort gilt im doppelten Sinne: Wirkt ein Essen optisch ansprechend, trägt das zum Genuss des Gerichts bei. Andersherum ist eine gute Ernährung auch wichtig für die Augen, genauer gesagt für die Augengesundheit. Damit Sie also weiterhin scharf sehen können, sollten Sie bei der Essenswahl nicht nur mit dem Bauch, sondern auch an Ihre Augen denken.

Braunes Auge

Bildrechte: Flickr through her eyes Leticia Chamorro CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Bleiben Sie Vital!

Vitamine und Spurenelemente sind Vitalstoffe, die für die Augen überaus wichtig sind. Lebensmittel, die die Vitamine A, C und E enthalten, sorgen dafür, dass Ihre Augen bis ins Alter fit bleiben. Vitamin A wirkt sich positiv auf den Zustand der Netzhaut aus und hilft außerdem gegen Nachtblindheit. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C stärkt die Blutgefäße im Auge und beugt Grauem Star vor. Eine Unterversorgung mit Vitamin C begünstigt die Entstehung dieser Augenerkrankung vermutlich stärker als eventuelle genetische Faktoren, die nur zu einem Drittel für das Auftreten und die Schwere der Krankheit verantwortlich sind. Vitamin E ist gut für Netzhaut und Linse und schützt gegen Blutgerinnsel. Vitalstoffe wie Lutein und Zeaxanthin schirmen hingegen das Auge, ähnlich einer körpereigenen Sonnenbrille, gegen UV-Strahlung ab.

Karotte & Co.

Geht es um Nahrung, die gut für die Augen ist, denkt man vermutlich direkt an Möhren. Diese enthalten Beta-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Zahlreiche Nahrungsmittel – von Zitrus- und anderen Früchten über Nüsse bis hin zu Eiern – enthalten weitere fürs Auge wichtige Vitalstoffe. Eine Aufstellung von Vitalstoffen und Nahrungsmitteln, die zur Augengesundheit beitragen, bietet das Portal „Blickcheck“. All diese Lebensmittel lassen sich problemlos in die tägliche Ernährung einbinden. So gehören für viele zum Beispiel Eier ohnehin zum Frühstück dazu, das nicht umsonst als wichtigste Mahlzeit des Tages bezeichnet wird. Gemüse und Meeresfrüchte eignen sich wiederum gut fürs Mittag- oder Abendessen, Nüsse oder Beeren für einen leckeren Snack zwischendurch. Wie Sie sehen ist es gar nicht schwer, bewusst etwas für die Augengesundheit zu tun und potenziell gefährlichen Augenkrankheiten vorzubeugen, solange man auch hinsichtlich der Ernährung die Augen offenhält. Also: Augen auf und guten Appetit!