Monatsarchiv für Dezember 2013

Gesundheit: Der Darm als Abwehrsystem

Montag, den 9. Dezember 2013

Ernährung dient bekanntlich dem gesamten Körper. Doch lediglich der Magen-Darm-Trakt muss hiervon allerlei ertragen, verarbeiten und verdauen. Manch ein Magen macht da dauerhaft nicht mit und fängt regelmäßig an zu rebellieren. Magenkrämpfe, Völlegefühl oder Übelkeit können dann die Folgen sein. Eine gesunde Ernährung kann hier Abhilfe schaffen und den Magen beruhigen.

Gehirn 2.0:
Der Magen-Darm-Trakt ist riesengroß und ein äußerst komplexes System. Allein der Darm kann bereits eine Länge von acht Metern erreichen. Dazu besitzt er über Millionen von Nervenzellen, die direkt mit dem Gehirn verbunden sind. Ist der Darm also gereizt, bringt er dies rasch zum Ausdruck. Der Darm wird auch als zweites Gehirn bezeichnet, da er oftmals ein „Eigenleben“ entwickelt und man Entscheidungen aus dem Bauch heraus trifft. Der Darm verwertet Nahrungsbestandteile und entlastet den Körper von schädlichen Stoffen. Für die Gesundheit des Menschen ist dies eine bedeutende Funktion und gleichzeitig eine anspruchsvolle Aufgabe.

Bild: © Stockbyte/Thinkstock

Ernährungstagebuch: Was esse ich eigentlich?
Nimmt man durchweg schlechte Nahrung zu sich, hat der Darm umso mehr zu tun. Zeitweise kann er so krampfen oder verstopfen. Dies kommt durchaus ab und zu mal vor, weswegen man sich keine Sorgen machen sollte. In diesem Fall können beispielsweise pflanzliche Heilmittel wie Iberogast eingenommen werden, um die Beschwerden zu lindern.

Sobald der Magen-Darm-Trakt jedoch regelmäßig mit Problemen auf sich aufmerksam macht, gilt es, die eigene Ernährung zu überdenken. Es sollte einem bewusst werden, was man den ganzen Tag – eventuell auch unbewusst – eigentlich zu sich nimmt.

Gesund: Dem Darm sei Dank!
Wie bereits erwähnt, entlastet der Darm den Körper und befreit ihn von schädlichen Stoffen. Denn in der Schleimhaut befinden sich 70 Prozent der Abwehrzellen. Ihre Aufgabe ist es, Krankheitserreger und Giftstoffe unschädlich zu machen. Neben den Abwehrzellen sitzen zudem 500 Arten von Bakterien und Pilzen im Darm, was man als die Darmflora bezeichnet. Ist diese komplett in Takt, können sich keine bösartigen Organismen im Darm einnisten. Einige Bakterien und Pilze sind für den Körper durchaus überlebenswichtig.

Wer also durchweg Probleme mit dem Darm hat, sollte zunächst einen Arzt aufsuchen. Er kann überprüfen, ob es sich um etwas Ernstes handelt oder ob die Beschwerden durch eine Ernährungsumstellung gelindert werden können.