E-Nummern im Essen können Schlaf beeinträchtigen

Gähnende Frau

Bild: ©istock.com/luna4

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren, spielt für den gesamten Organismus eine große Rolle. Frisches Gemüse, eine angemessene Trinkmenge und ungesättigte Fette – all das sind Bestandteile eines gesunden Lebenswandels. Im Alltag vieler Menschen fehlt es jedoch häufig schlichtweg an der Zeit, diese Bausteine in die Ernährung zu integrieren. Der Griff zu Fertiggerichten ist die Folge. Und diese strotzen meist nur so vor künstlichen Zusatzstoffen. Die Zeitersparnis erleichtert zwar vermeintlich den Alltag, kann aber andere gravierende Folgen nach sich ziehen. Geschmacksverstärker und Co. sind nicht nur weniger vollwertig, sondern stehen im Verdacht, die Schlafqualität zu beeinträchtigen.

Wie Schlaf und Essen zusammenhängen

Gut zu schlafen ist enorm wichtig, erholt sich doch der Körper nachts von den Anstrengungen des Tages. Und der Mensch kann viel tun, um seinen Schlaf nachhaltig zu verbessern. Mehrere Studien kamen bereits zu übereinstimmenden Ergebnissen. Wichtig für die Erholung in der Nacht sind gleich mehrere Faktoren:

  • ausreichend Schlaf
  • ausgewogene Ernährung
  • Vermeidung von Stress und psychischen Belastungssituationen

Wer auf diese drei Punkte achtet, tut bereits sehr viel für eine gelungene Regenerationsphase während des Schlafs. Es gilt also, Stress zu vermeiden. Denn wer nachts über seine Probleme des Tages nachdenkt, kommt vor lauter Grübelei kaum zum Schlafen. Oder erreicht die wohltuenden Tiefschlafphasen nicht, weil der Schlaf sehr flach ausfällt. Viel Bewegung, am besten an der frischen Luft, versorgt Kopf und Geist mit Sauerstoff. Eine solide Basis für die tägliche Nachtruhe. Und das richtige Essen am Abend sättigt, liegt dabei aber nicht schwer im Magen. Wer auf diese Dinge achtet, kann so sicher gut schlafen. Ergänzend können auch diese Tipps hilfreich sein.

Welche Ernährung uns gut schlafen lässt

Die Ernährungspyramide der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, gibt die Basis vor. Gerade, wenn es aber ums Thema Schlaf geht, sind ergänzend weitere Dinge wichtig. Ob vorbeugend oder als Maßnahme bei bereits vorhandenen Schlafstörungen ist zweitrangig – immer gilt es, möglichst natürlich zu essen. Je weniger Zusatzstoffe, wie künstliche Aromen und Geschmacksverstärker, im Essen vorkommen, umso besser.

Natürlich sieht man es dem Essen nicht auf den ersten Blick an, welche Inhaltsstoffe genau enthalten sind. Greift man aber hin und wieder zum Fertigprodukt, hilft der Gesetzgeber dabei, das gewählte Produkt richtig einzuordnen. Denn Lebensmittel müssen in Deutschland gekennzeichnet sein. Zusatzstoffe verstecken sich häufig hinter den sogenannten E-Nummern. Hier erfahren Konsumenten auf einen Blick, was hinter einer unscheinbar anmutenden Zahl steckt und können die chemische Keule in der Nahrung vermeiden.

Denn gerade Geschmacksverstärker, zu viel Süßungsmittel und Co. treiben am Abend den Insulinspiegel nach oben und erhöhen in manchen Fällen sogar den Blutdruck. Der Körper wird animiert, noch einmal auf Hochtouren zu arbeiten, dabei sollte er doch eigentlich ruhen. Je leichter und natürlicher das Abendessen also ausfällt, umso gelungener der Start in die Nacht. Finger weg von E-Nummern gilt es also vor allem bei der letzten Mahlzeit des Tages. Übrigens muss niemand alle E-Nummern auswendig lernen. Eine praktische App für unterwegs steht zur Verfügung und erleichtert die eigene Essensplanung.

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