Monatsarchiv für November 2015

Laufbänder: Der verlässliche Trainingspartner nicht nur im Winter

Donnerstag, den 19. November 2015

In den letzten Jahren ist Laufsport zur Trendsportart geworden. In Deutschland ziehen sich immer mehr Menschen ihre Laufschuhe an und treiben Sport an der frischen Luft. Doch leider verhindern oft Beruf, Alltag und vor allem das Wetter ein regelmäßiges Training. Daher absolvieren viele Sportler ihr Lauftraining auf dem heimischen Laufband.

Running on treadmill

Fotolia.com / © Brian Jackson

Welche Arten von Laufbändern gibt es?

Wer sich ein Laufband kaufen möchte hat die Qual der Wahl. Im Handel wird eine Vielzahl von verschiedenen Laufgeräten angeboten. Doch welches ist bei dieser Auswahl das richtige? Einen guten Überblick über die verschiedenen Laufbandarten und Tipps zum Kauf gibt es auf laufband.org.

 Im Wesentlichen gibt es zwei Typen von Laufrädern:

  • Elektrische Laufbänder
  • Mechanische Laufbänder

Beim elektrischen Laufgerät wird das Laufband über einen Motor angetrieben. Der Läufer bestimmt dabei über einen Computer, wie schnell und wie lange er laufen will. Die meisten Trainingsgeräte verfügen zudem über verschiedene Trainingsprogramme, wodurch das Training abwechslungsreicher gestaltet werden kann.

Hingegen werden mechanische Laufbänder durch die Laufbewegung des Sportlers in Schwung gebracht. Demnach richtet sich die Laufgeschwindigkeit nach dem jeweiligen Laufstil. Eine Computersteuerung gibt es nicht. Die elektrischen Laufbänder sind erheblich teurer als die mechanische Alternative, Dennoch entscheiden sich die meisten Laufsportler für ein elektrisch betriebenes Band.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Wer sich ein Lauftraingsgerät zulegen möchte, sollte einige wesentliche Dinge beachten. Nur wenn das Laufrad den individuellen Bedürfnissen des Laufsportlers entspricht, kann ein befriedigendes Trainingsergebnis erzielt werden. Dabei ist unter anderem entscheidend, ob der Sportler das Laufband für die allgemeine Fitness und zum Abnehmen oder für den Leistungssport wie Langlauf, Marathonlauf oder Ausdauertraining benötigt.

Folgend Aspekte sollten beim Kauf beachtet werden:

  • Motorleistung
    Der Motor sollte eine Dauerleistung (nicht Motorleistung!) von mindestens 2 PS haben. Nur so ist ein ruckelfreies Laufen möglich.
  • Lauffläche
    Die Lauffläche sollte eine Länge von rund 150 Zentimeter und eine Breite von etwa 60 Zentimeter haben.
  • Laufteppich
    Der Laufteppich sollte nicht zu weich und nicht zu hart sein. Zudem sollte er aus strapazierfähigem und rutschfestem Material bestehen.
  • Computersteuerung
    Das Laufband sollte über eine moderne Computersteuerung mit unterschiedlichen Trainingsprogrammen verfügen.
  • Sicherheitssiegel
    Um die Sicherheit, Qualität und Langlebigkeit zu gewährleisten sollte der Heimtrainer ein TÜV und GS- Siegel aufweisen.

Die Hersteller von qualitativ hochwertigen Laufbändern gewähren in der Regel eine Garantie von zehn Jahren auf den Motor.

Wie man korrekt trainiert?
Es gibt einige Regeln worauf man beim Laufen mit dem Laufband achten sollte. In diesem Video wird gezeigt, wie man korrekt auf dem Laufband trainiert.

Fazit:
Der Kauf eines Laufbandtrainers lohnt sich für alle Sportler, die zum Beispiel aufgrund von Witterungsverhältnissen oder wegen Zeitmangels auf ihr Lauftraining nicht verzichten wollen. Jedoch sollte hier nicht an der falschen Stelle gespart werden und auf Qualität und Sicherheit geachtet werden.

So heilen Wunden am besten

Dienstag, den 10. November 2015

Der Alltag steckt voller kleiner Gefahren. Beim Kochen beispielsweise trifft man mit dem Messer oft nicht die Zwiebel, sondern den Finger. Ist unser körpereigener Schutzmantel, die Haut, verletzt, können Bakterien, Schmutz und Chemikalien in die Wunde eindringen. Je nach Art der Verletzung empfehlen sich unterschiedliche Behandlungsmethoden, um Infektionen zu vermeiden und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Die Haut ist mit einer Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern das größte Organ des Menschen. Im Normalfall stellt sie eine wirkungsvolle Barriere gegen Bakterien dar. Durch Schnitte, Kratzer und Abschürfungen wird sie jedoch anfällig für Infektionen. Mit den folgenden Maßnahmen lässt sich das verhindern.

Luft oder Pflaster?

Aufgeschlagene Knie oder blutige Ellbogen spalten nicht nur Eltern auf dem Spielplatz in zwei Lager: Ist nun frische Luft oder ein Pflaster besser, damit die Wunde möglichst schnell und sauber verheilt? Die Antwort: beides. Leichte Schürfwunden sollte man zunächst desinfizieren und dann an der Luft trocknen lassen, soweit es die verletzte Stelle und die Jahreszeit zulassen. Tiefere Wunden hingegen sollte man erst bluten lassen, bevor man sie mit einem sterilen Tuch abtupft. Denn so reinigt sich die Wunde von selbst von Keimen. Danach empfiehlt sich ein Pflaster, das die Wunde feucht hält und so beim Abheilen unterstützt. Sobald die Wunde unter dem Pflaster kein Sekret mehr abgibt, hilft wiederum Luft bei der weiteren Heilung.

Salben

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“ – Das wusste nicht nur der Arzt und Philosoph Paracelsus. Bei Schnitt- und Brandwunden wird schon seit dem Mittelalter die Ringelblume als Heilpflanze verwendet. Eine Salbe mit Ringelblumenextrakt wirkt nicht nur abschwellend, sondern auch antibakteriell und entzündungshemmend. Außerdem fördert die Creme die Durchblutung, was der Haut bei der Regeneration hilft – auch bei einem Sonnenbrand. Der aus Hanfpflanzen gewonnene Cannabisextrakt unterstützt bei Verbrennungen und Schnittwunden ebenfalls den Heilungsprozess, wie verschiedene Studien belegen.

Vitamine

Ein starkes Immunsystem ist die Basis für eine schnelle Wundheilung. Damit es Bakterien und Viren abwehren kann, benötigt der Körper verschiedene Vitamine. Besonders das Vitamin D3, das der Körper mithilfe von Sonnenlicht produziert, spielt bei der Heilung von Verletzungen eine große Rolle. Vor allem im Winter sind auch die Vitamine A, B und C sowie Kalzium, Kupfer, Eisen, Magnesium und Zink für die Wundheilung wichtig. Seine Abwehrkräfte kann man zum Beispiel mit Ingwer auf Trab bringen: Die Knolle weist einen hohen Anteil an Kalium, Kalzium und Eisen auf und wirkt entzündungshemmend, antiviral und schmerzstillend.

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