Archiv der Kategorie ‘Gesunde Ernährung‘

Das Auge isst mit

Freitag, den 27. Mai 2016

Das altbekannte Sprichwort gilt im doppelten Sinne: Wirkt ein Essen optisch ansprechend, trägt das zum Genuss des Gerichts bei. Andersherum ist eine gute Ernährung auch wichtig für die Augen, genauer gesagt für die Augengesundheit. Damit Sie also weiterhin scharf sehen können, sollten Sie bei der Essenswahl nicht nur mit dem Bauch, sondern auch an Ihre Augen denken.

Braunes Auge

Bildrechte: Flickr through her eyes Leticia Chamorro CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Bleiben Sie Vital!

Vitamine und Spurenelemente sind Vitalstoffe, die für die Augen überaus wichtig sind. Lebensmittel, die die Vitamine A, C und E enthalten, sorgen dafür, dass Ihre Augen bis ins Alter fit bleiben. Vitamin A wirkt sich positiv auf den Zustand der Netzhaut aus und hilft außerdem gegen Nachtblindheit. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C stärkt die Blutgefäße im Auge und beugt Grauem Star vor. Eine Unterversorgung mit Vitamin C begünstigt die Entstehung dieser Augenerkrankung vermutlich stärker als eventuelle genetische Faktoren, die nur zu einem Drittel für das Auftreten und die Schwere der Krankheit verantwortlich sind. Vitamin E ist gut für Netzhaut und Linse und schützt gegen Blutgerinnsel. Vitalstoffe wie Lutein und Zeaxanthin schirmen hingegen das Auge, ähnlich einer körpereigenen Sonnenbrille, gegen UV-Strahlung ab.

Karotte & Co.

Geht es um Nahrung, die gut für die Augen ist, denkt man vermutlich direkt an Möhren. Diese enthalten Beta-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Zahlreiche Nahrungsmittel – von Zitrus- und anderen Früchten über Nüsse bis hin zu Eiern – enthalten weitere fürs Auge wichtige Vitalstoffe. Eine Aufstellung von Vitalstoffen und Nahrungsmitteln, die zur Augengesundheit beitragen, bietet das Portal „Blickcheck“. All diese Lebensmittel lassen sich problemlos in die tägliche Ernährung einbinden. So gehören für viele zum Beispiel Eier ohnehin zum Frühstück dazu, das nicht umsonst als wichtigste Mahlzeit des Tages bezeichnet wird. Gemüse und Meeresfrüchte eignen sich wiederum gut fürs Mittag- oder Abendessen, Nüsse oder Beeren für einen leckeren Snack zwischendurch. Wie Sie sehen ist es gar nicht schwer, bewusst etwas für die Augengesundheit zu tun und potenziell gefährlichen Augenkrankheiten vorzubeugen, solange man auch hinsichtlich der Ernährung die Augen offenhält. Also: Augen auf und guten Appetit!

 

Low Carb vs. Low Fat – Vergleich der Ernährungsformen

Freitag, den 11. September 2015
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: shutterstock.com / Yuganov Konstantin

Viele Menschen wollen ihr Gewicht reduzieren. Eine gängige Methode zum Abnehmen ist neben Sport oder Krafttraining eine Ernährungsumstellung oder Diät. Im Laufe der Jahre haben sich dabei zwei grundsätzliche
Lager gebildet – Low Fat und Low Carb Diäten. Fett und Kohlenhydrate werden gleichermaßen als Dickmacher angesehen und werden im jeweiligen Lager stark reduziert oder es wird ganz auf sie verzichtet. Doch kann dies gesund sein? Ein Vergleich von Low Carb und Low Fat soll etwas Licht ins Dunkel bringen.

Das Prinzip von Low Fat
Unter Low Fat verstehen sich alle Diäten, bei denen auf alle möglichen Arten von Fetten verzichtet wird, also Butter, Sahne, Öle oder fette Milch- und Fleischprodukte. Insgesamt liegt der Fettgehalt nur noch zwischen 10 und 30 % – man spricht von der 30-60-Gramm-Regel für den täglichen Verzehr. Die Grundlage für die Low Fat Bewegung liegt im Energiegehalt von Fett, welcher für einem Gramm Fett bei 9,3 Kilokalorien liegt. Wird Fett also durch Ballaststoffe, Eiweiße und Kohlenhydrate ersetzt, soll so die Energiezufuhr gesenkt werden, was wiederum den Verlust von Körpergewicht positiv beeinflussen soll.

Low Carb ist ein Sammelbegriff für verschiedene Diät-Ansätze, bei denen die tägliche Aufnahme 
von Kohlenhydraten reduziert wird. Nudeln, Reis, Süßigkeiten oder Brot werden dabei fast gänzlich gemieden. Das Essen besteht dann hauptsächlich nur noch aus Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukten, die Kohlenhydrate werden hierbei durch Fette und Eiweiße ersetzt. Der Anteil von
 Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten in der Ernährung schwankt dabei teils stark zwischen den 
einzelnen Low Carb Diäten, gemein ist allerdings allen ein relativ hoher Fettanteil.

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Grafik: © 121doc.de

 

Theoretisch 
beruht die Low Carb Bewegung auf der Annahme, dass der menschliche Metabolismus noch immer stark an die Jäger- und Sammler-Ernährung mit viel Fett und Eiweißen dafür aber weniger Kohlenhydrate
angepasst ist. Der menschliche Körper ist zudem in der Lage durch Gluconeogenese Kohlenhydrate aus anderen Nahrungsbestandteilen selbst herzustellen. Diese müssen daher nicht zwangsläufig mit der Nahrung aufgenommen werden.

Low Carb und Low Fat im direkten Vergleich
Eine Studie der Tulane University von New Orleans machte einen Direktvergleich beider Ansätze. Dafür wurden 148 Probanden mit einem Übergewicht von etwa 100 kg und ansonsten gesunden Körperwerten in zwei Gruppen eingeteilt. Probanden in der ersten Gruppe sollten ihre Ernährung nach Low Carb umstellen und weniger Kohlenhydrate zu sich nehmen. In der zweiten Gruppe wurde hingegen auf Fette verzichtet. Insgesamt sollte jeder Teilnehmer nicht mehr als 1400 Kilokalorien zu sich nehmen. Auf Sport oder andere zusätzlich fördernde Tätigkeiten wurde aber verzichtet.

Es 
stellte sich heraus, dass Probanden der Low Carb Gruppe im Schnitt 3,5 kg mehr Gewicht verloren als Personen aus der Low Fat Gruppe. So lag der Durchschnitt in der Low Carb Gruppe bei 5,3 kg und in der Low Fat Gruppe bei 1,8 kg. Zudem sank bei der Low Carb Gruppe das Risiko für Herzkreislauferkrankungen stärker und die Cholesterinwerte waren ebenfalls besser.
Der Verzicht auf Kohlenhydrate beeinflusst körpereigene Prozesse wie die Blutzuckerregulierung 
positiv. Jedoch führt ein radikaler Verzicht zu einer schlechteren Stimmung und auch Heißhungerattacken häufen sich an. Ein Übermaß an rotem Fleisch und Milchprodukten fördert zudem Herzkreislauferkrankungen und das Krebsrisiko. Hier ist die Low Fat Variante klar im Vorteil. In
 allen anderen Punkten kann sich jedoch Low Carb behaupten. Fett ist ein Geschmacksträger, fettarme Produkte schmecken daher fad. Zudem dauert der Gewichtsverlust länger, beides zusammen macht das Durchhalten der Diät bei Low Fat schwieriger als bei Low Carb.

Auf dem Mittelweg zum Erfolg
Wenn nur einige Kilos verschwinden sollen, ist eine radikale Low Carb Diät nicht zu empfehlen. Auch wenn sie bei Übergewichtigen zu einer schnellen Gewichtsreduzierung und einer besseren Gesundheit führt, kann ein radikaler Verzicht auf Kohlenhydrate der Gesundheit und Psyche sogar schaden. Wenn nämlich die Kohlenhydrate mit Fisch, Fleisch oder Ballaststoffen ersetzt werden, kann das Risiko für Herzkreislauferkrankungen oder Mangelerscheinungen wieder stark ansteigen.
Besser ist also eine gemäßigte Reduzierung von Nahrungsbestandteilen auf ein für die Einzelperson realistisches Maß. Gesunde Fette und eine reduzierte aber ausreichende Menge an Kohlenhydraten ist auf lange Sicht der beste Weg, um Gewicht zu verlieren. Reine Low Carb oder Low Fat Diäten hingegen zielen meist nur auf eine kurze Zeitspanne ab und können über längere Zeit zu Mangelerscheinungen führen.

E-Nummern im Essen können Schlaf beeinträchtigen

Mittwoch, den 9. September 2015
Gähnende Frau

Bild: ©istock.com/luna4

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren, spielt für den gesamten Organismus eine große Rolle. Frisches Gemüse, eine angemessene Trinkmenge und ungesättigte Fette – all das sind Bestandteile eines gesunden Lebenswandels. Im Alltag vieler Menschen fehlt es jedoch häufig schlichtweg an der Zeit, diese Bausteine in die Ernährung zu integrieren. Der Griff zu Fertiggerichten ist die Folge. Und diese strotzen meist nur so vor künstlichen Zusatzstoffen. Die Zeitersparnis erleichtert zwar vermeintlich den Alltag, kann aber andere gravierende Folgen nach sich ziehen. Geschmacksverstärker und Co. sind nicht nur weniger vollwertig, sondern stehen im Verdacht, die Schlafqualität zu beeinträchtigen.

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Rezept-Tipp: Bunter Sommersalat mit Aprikosen und Holunderdressing

Mittwoch, den 15. Juli 2015

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Zutaten:
(für 2 Personen)

Salat
1 Gurke
1/2 Kopfsalat
1 gelbe Paprika
2 Karotten
4 Aprikosen
200 g Cocktailtomaten

Putenstreifen
300 g Putenfilet
2 EL Sojasauce
2 EL Honig
1 Ei
2 EL Öl zum Anbraten

Dressing
3 EL Holundersirup
3 EL weißer Balsamico Essig
2 EL Rapsöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Sojasauce, Honig und Ei miteinander verquirlen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Putenfilet in Streifen schneiden und darin für ca. 10 marinieren.

2. Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden und vermischen.

3. Für das Dressing den Holundersirup, Balsamico Essig, Rapsöl miteinander verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Putenstreifen für ca. 3 Minuten scharf anbraten.

5. Gemüse mit den Putenstreifen auf einem Teller anrichten. Dressing gleichmäßig verteilen.

GUTEN APPETIT!

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel?

Donnerstag, den 4. Juni 2015

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Nur wenn der Körper optimal mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt ist, fühlen wir uns gesund und munter. Ihren täglichen Nährstoffbedarf versuchen viele Menschen mit Nahrungsergänzungsmitteln zu decken. Doch nutzen diese Präparate dem Körper überhaupt?
Nahrungsergänzungsmittel ergänzen die tägliche Ernährung zusätzlich mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und anderen lebenswichtigen Nährstoffen. Am häufigsten werden hierzulande Magnesium- und Multivitaminpräparate eingenommen. Viele Verbraucher sind jedoch verunsichert, da Nahrungsergänzungsmittel in den Medien zunehmend in Verruf geraten sind.

Für wen ist die Einnahme sinnvoll?

Es ist richtig, dass man über eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung seinen Nährstoffbedarf decken kann. Doch viele Menschen ernähren sich zu einseitig. Sie haben wenig Zeit zum Kochen und greifen daher oft auf Fertigprodukte zurück. Außerdem kann zum Beispiel durch Stress, Diäten oder Krankheiten ein Mehrbedarf an bestimmten Nährstoffen entstehen. Vor allem Kinder und Jugendliche im Wachstum, Schwangere und Stillende, Sportler und ältere Menschen haben häufig einen erhöhten Bedarf, der nicht über die tägliche Ernährung gedeckt werden kann. Auch durch eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise können dem Körper bestimmte Stoffe fehlen.
Erste Anzeichen für einen Nährstoffmangel können Wadenkrämpfe, grundlose Müdigkeit, brüchige Fingernägel oder Konzentrationsstörungen sein. Klarheit bringt eine Blutanalyse. Liegt tatsächlich ein Mangel vor, dann ist die Einnahme entsprechender Ergänzungsmittel durchaus sinnvoll. Sie schaden dem Betroffenen nicht, sofern das eingenommene Produkt europäischen Richtlinien entspricht.

Wer in Deutschland auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen möchte, kann dies bedenkenlos tun. Denn in Deutschland gelten Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel, die durch die Lebensmittelüberwachung entsprechend streng kontrolliert werden. Bei Online-Anbietern aus Deutschland wie Mycare sind gesundheitsbewusste Verbraucher prinzipiell auf der sicheren Seite. Anders kann es bei Anbietern aus dem außereuropäischen Ausland aussehen: Dort sind in Einzelfällen bei Verbrauchen Komplikationen aufgetreten – zum Beispiel Überdosierungen, weil Inhaltsstoffe falsch deklariert waren.

Pills 3

Bildrechte: Flickr Pills 3 e-Magine Art CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten